Die Ergebnisse der U18-Wahl im Landkreis Neumarkt

Die U18‑Wahl 2026 im Landkreis Neumarkt hat gezeigt, wie groß das politische Interesse junger Menschen heute ist. Über 2.000 Jugendliche nutzten in insgesamt 15 Wahllokalen an Schulen und Jugendtreffs die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben und sich aktiv mit den politischen Entscheidungen ihres Umfelds auseinanderzusetzen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur demokratischen Kultur und setzen ein deutliches Zeichen dafür, dass junge Menschen gehört werden wollen.

Bei der Wahl im Landkreis Neumarkt erhielt Dr. Katharina Ziegler von der CSU 30 Prozent der Stimmen und lag damit knapp vor Martin Meier von den FREIEN WÄHLERN, der auf 27 Prozent kam. Auf Platz drei folgte Dirk Lippmann von der SPD mit 16 Prozent. Dahinter erreichten Marcel Schuberth (AfD) 15 Prozent, Stefan Haas von den GRÜNEN 8 Prozent und Sascha Renner von der FDP 4 Prozent. Die Ergebnisse machen deutlich, dass Jugendliche differenziert wählen und sich intensiv mit den Positionen der Kandidierenden auseinandersetzen.

Auch bayernweit beteiligten sich über 30.000 junge Menschen an der U18‑Wahl. Im Vergleich aller bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte zeigte sich ein breites politisches Spektrum: Die CSU kam bei den Landratswahlen auf 34,3 Prozent, gefolgt von der SPD mit 15,9 Prozent und den FREIEN WÄHLERN mit 13,2 Prozent. Die GRÜNEN erreichten 11,2 Prozent, die AfD 10,8 Prozent, während kleinere Parteien und Wählergruppen zusammen ebenfalls bemerkenswerte Ergebnisse erzielten. Diese Vielfalt unterstreicht, dass junge Menschen politische Themen engagiert verfolgen und auch jenseits der großen Parteien Orientierung suchen.

Die U18‑Wahl ist kein Prognoseinstrument, sondern ein Bildungsprojekt, das Jugendlichen demokratische Teilhabe auf Augenhöhe ermöglicht. Sie erleben, wie Wahlen funktionieren, vergleichen Positionen, bilden sich eine Meinung und stellen fest, dass ihre Stimme Bedeutung hat. Die hohe Beteiligung zeigt, dass politische Mitbestimmung für junge Menschen keineswegs ein Randthema ist. Vielmehr wollen sie sich einbringen, debattieren und Verantwortung übernehmen. Genau darin liegt der besondere Wert der U18‑Wahl: Sie macht politische Bildung erlebbar und stärkt langfristig demokratisches Bewusstsein sowie gesellschaftliches Engagement.

Die U18-Wahlen und ihre begleitenden Bildungsangebote werden jedes Jahr von einem Team aus Ehrenamtlichen, Jugendverbänden, Organisationen sowie Gemeindlichen Jugendpflegern für den Landkreis Neumarkt geplant und durchgeführt. In diesem Jahre waren das die Evangelische Jugend, JUZE Parsberg, der Junge Beirat der Bürgerstiftung, die Kommunale Jugendarbeit, OBTM Neumarkt, das Jugendbüro mit G6 der Stadt Neumarkt, die DGB-Jugend sowie viele fleißige Helfer aus dem Netzwerk Jugendpolitik des KJR Neumarkt.

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